Zen-Meditation

Zazen ist das japanische Wort für Sitzmeditation.
Zen bedeutet - die Essenz des Universums verstehen.
Za bedeutet - sitzen, reglos wie ein Berg.

Zen ist weder Theorie, noch eine Idee, noch ein intellektuelles Wissen, sondern eine Praxis: richtiges Sitzen.

Zazen kann man im Lotus-Sitz (Kekka-Fuza), im halben Lotus-Sitz (Hanka-Fuza) oder im Fersensitz (Seiza) durchführen. Man setzt sich dabei auf ein Sitzkissen (Zafu) mit einer darunter liegenden Matte (Zabuton). Sollten es die körperlichen Gegebenheiten nicht zulassen, kann man ein Meditationsbänkchen oder einen Stuhl verwenden. Die Körperhaltung ist aufrecht und in einem angemessenen Verhältnis von Spannung und Entspannung. Der Körper ruht in sich selbst und bietet der inneren, geistigen Beobachtung und Konzentration eine Stütze. Beim Zazen ist die Atmung wesentlich, sie ist ruhig, in einem langsamen, kraftvollen und natürlichen Rhythmus. Zazen beeinflußt das ganze Wesen Körper und Geist.

Zen-Meditation Zen-Meditation

Durch eine regelmäßige Praxis vertieft sich das Verständnis für unser eigenes Leben. Dieses Verständnis spiegelt sich dann in jeder unser täglichen Handlungen wider.